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Vereinigung der Pflegenden in Bayern (KöR): Ernennung des neuen bayerischen Kabinetts

Nr: 13-2018/VdPB

12. November 2018

PRESSEMITTEILUNG

Vereinigung der Pflegenden in Bayern (KöR)
Ernennung des neuen bayerischen Kabinetts

Ministerpräsident Markus Söder hat das neue bayerische Kabinett vorgestellt. Im Landtag wurde es kurz darauf vereidigt.

Frau Staatsministerin Melanie Huml wurde hierbei erneut in das Amt als Ministerin für Gesundheit und Pflege berufen.

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) beglückwünscht Ministerin Melanie Huml und wünscht ihr für dieses schwierige Amt viel Erfolg in der kommenden Legislaturperiode.

Die VdPB begrüßt, dass in diesen für die beruflich Pflegenden herausfordernden Zeiten, mit Melanie Huml der politische Dialog nahtlos weiter fortgesetzt werden kann.

Denn die Zeit drängt! Es darf keine weitere Zeit verloren werden, die täglich äußerst schwierige Arbeitssituation der beruflich Pflegenden in den politischen Fokus zu rücken und zu verbessern.

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern fordert deshalb schnelle Gespräche mit der Ministerin und den weiteren verantwortlichen Politikerinnen und Politikern sowie den zuständigen Ministerien.

Die Umsetzung des neuen Pflegeberufegesetzes stellt alle Ausbildungsinstitutionen der Pflege auch in Bayern vor große Herausforderungen. Neue Lehrpläne sind zu erarbeiten und Kooperationen müssen geschlossen werden.

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern wird diesen Prozess an zentralen Stellen begleiten und die rasche Umsetzung funktionierender Strukturen unterstützen und einfordern.

Ein weiteres zentrales Anliegen ist die Mitwirkung und Mitgestaltung der Gesundheits- und Pflegepolitik in Bayern unter Einbeziehung der beruflich Pflegenden in die Diskussions- und Entscheidungsprozesse. Die Augenhöhe mit anderen Heilberufen wird von der Vereinigung der Pflegenden in Bayern vor allem an der Möglichkeit zur Teilhabe an der politischen Willensbildung gemessen werden.

Zentrale berufliche Aufgaben der Selbstverwaltung wie die Erstellung einer Berufsordnung sowie einer Fort- und Weiterbildungsordnung für die Pflegenden in Bayern stehen hier neben zahlreichen weiteren Forderungen an erster Stelle.

Weiter wird sich die VdPB für den Ausbau der des hochschulischen Angebotes auf Bachelor- und Masterniveau in den Bereichen Pflegepädagogik und Pflegewissenschaften einsetzen. Um die beruflich Pflegenden in Bayern zu stärken, braucht es vor allem mehr Angebote für Pflegekräfte an den bayerischen Hochschulen.

Die beruflich Pflegenden in Bayern sind bereit und in der Lage, eigenständig Verantwortung für ihre Profession zu übernehmen. Mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern wurde durch die Politik die dafür notwendige Struktur geschaffen.

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern fordert nun von der Landespolitik, diesen erfolgreich eingeschlagenen Weg weiter zu unterstützen und die zentralen Forderungen der VdPB rasch umzusetzen.


Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern wurde durch das Pflegendenvereinigungsgesetz – PfleVG vom 24. April 2017 errichtet. Mitglieder können Berufsangehörige aus allen Pflegeberufen – der Gesundheits- und Krankenpflege, der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder der Altenpflege – werden, die in Bayern den pflegerischen Beruf ausüben oder ihren Hauptwohnsitz in Bayern haben. Gleiches gilt für Pflegefachhelferinnen und Pflegefachhelfer mit mindestens einjähriger Ausbildung. Für eine Mitgliedschaft kann man sich auf der Homepage der Vereinigung unter www.gemeinsam-direkt-stark.de vormerken lassen. Die Mitgliedschaft ist kostenlos.